Mit meinem 2500 hatte ich bisher leider nicht sehr viel Spaß. Nach der Überführung begann der Motor plötzlich ab 2.000 U/min kein Gas mehr anzunehmen (Leistungsabfall) und im Leerlauf ging der Motor sofort aus. Eine erste Fehlersuche ergab, dass der vordere Vergaser massiv zurückblies. Ein Aufenthalt in einer Werkstatt in der Nähr brachte leider auch wenig weitere Infos. Die Werkstatt stellte beide Vergaser neu ein, so dass wenigstens ein stabiler Leerlauf bei 1.000 U/min besteht, der Motor tut sich dennoch schwer beim Gasgeben, besonders in Steigungen, und läuft unrund. Die Werkstatt meinte, dass am Vergaser wohl mal relativ amateurhaft geschraubt wurde und schätzt, dass der vordere Vergaser irgendwo Luft zieht. Weiteres konnte der Mechaniker allerdings auch nicht sagen.
Ich habe mir heute Morgen nochmals beide Vergaser angesehen und dabei festgestellt, dass die vordere Ansaugbrücke enorm verdreckt ist, im Vergleich zur hinteren Brücke (siehe Fotos). Kann dies effektiv ein Hinweis auf eine undichte Stelle am vorderen Vergaser sein?
Im September habe ich einen Termin bei einem Oldtimer-Spezialisten in Luxemburg-Stadt. Bis dahin werde ich den 2500 wohl kaum bewegen können.
Dazu eine weitere Frage: wie stelle ich die genaue Typenbezeichnung des Vergasers fest, um einen Reparatursatz zu kaufen? Es scheint eine ganze Menge verschiedene INAT 35/40 zu geben, die auf die verschiedensten Motoren gebaut worden sind.
Beste Güße,
Sven